FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Was befähigt einen Diplom-Journalisten, komplette Websites anzubieten?

  • Im Kern geht es im Journalismus darum, Informationen zu sammeln, zu bewerten und aufbereitet weiterzuleiten. Websites machen im Prinzip genau das. Zu den wichtigsten Unterschieden gehört, dass Journalisten unabhängig berichten – das macht der Betreiber einer Website selten, den meisten geht es um ihre persönlichen oder beruflichen Interessen. Ein anderer Unterschied ist, dass „Aktualität“ zu den ersten und wichtigsten Qualitätskriterien im Journalismus gehört. Aktualität spielt bei vielen Websites eine eher untergeordnete Rolle, zumindest nicht für alle Inhalte. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Site eine Art Visitenkarte sein soll.

Sie waren Tageszeitungsredakteur – was hat Sie und die Zeitung getrennt?

  • Die Westfälische Rundschau (WR) war nach Angaben der Besitzer nicht mehr gewinnbringend. Im Januar 2013 gab die Funke Mediengruppe (damals noch WAZ Mediengruppe) bekannt, die WR zu schließen – ich gehörte zu der Zeit zu den 120 Redakteuren, die gehen mussten. Auch 180 Freie waren betroffen.
  • Die Tageszeitungsbranche ist seit den frühen 90er-Jahren im Umbruch, und die Art von Journalismus, die seit Anbeginn der Bundesrepublik einfach zur BRD dazugehörte, ist immer weniger gefragt. Die Lokalzeitung gehörte früher zu den Dreh- und Angelpunkten des gesellschaftlich-bürgerlichen Lebens, dieser Schwerpunkt hat sich inzwischen verschoben. Daraus resultieren weniger Leser. Hinzu kommt, dass sich der Anzeigenmarkt verschiebt. Das Tageszeitungsgeschäft ist heute nicht mehr so profitabel wie noch Anfang der 90er-Jahre. Ergo bleiben weniger Mittel im Markt, um Personal einzustellen; Journalisten, Redaktionsassistenten, Volontäre, Mediengestalter, Drucker, Anzeigenakquisiteure.
  • Das ist die geschäftliche Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen meine vielfältigen beruflichen Interessen, die über Tageszeitungsjournalismus hinausgehen, wie zum Beispiel Medien- oder Content-Produktion. Seit dem Ende meiner Tätigkeit bei der WR gehe ich diesen auch gerne nach.

Was können Sie besser als eine mannstarke Web-Agentur?

  • Viele Agenturen legen ihren Schwerpunkt auf Design, Gestaltung und die klassischen Kompetenzen eines Werbefachmanns. Echte Redaktion und echte Inhalte werden in vielen Fällen dazu gekauft. Sobald ein Kunde eine Website haben will und die Inhalte nicht selbst liefert oder liefern kann, buchen viele Web-Agenturen freie Journalisten oder Redakteure dazu, die diese Inhalte liefern können. Mein wirtschaftliches Alleinstellungsmerkmal ist der Inhalt - Kommunikation auf den Punkt und mit dem Kern der Sache, kombiniert mit Web- und Medien-Technik. Meine Texte treffen nicht nur den Kern der Dinge, sie sind auch SEO-ready - also optimal vorbereitet für Suchmaschinen-Optimierung.

Was bedeutet „echte Redaktion“?

  • Nicht jeder, der tippen kann, kann auch auf den Punkt formulieren. Nur weil jemand einen Bericht schreibt, heißt das nicht, dass er den Kern der Sache erkannt hat. Schreiben mit hoher kommunikativer Kompetenz ist ein Handwerk, und wie jedes Handwerk braucht es Praxis und Anleitung duch Erfahrene. „Echte Redaktion“ beschreibt Texte, die verschiedene Qualitätskriterien wie Verständlichkeit, Faktentreue oder Transparenz erfüllen. Damit bildet „echte Redaktion“ die Grundlage für Content-Marketing.

Woran erkennt man gute Texte?

  • Tja, da liegt der Hase im Pfeffer. Wer einen maßgeschneiderten Anzug in Auftrag gibt und hinterher mit zu kurzen Hosen da steht, sieht auf Anhieb, was nicht stimmt. Bei Texten ist das weniger offensichtlich. Hier stellt sich oft nur ein diffuses Gefühl der Wirrnis ein, oder der Leser wendet sich nach wenigen Zeilen dem nächsten Angebot zu.
  • Qualitätskriterien für Text oder überhaupt Informationen jeglicher Art liegen oft im Verborgenen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Richtlinien gibt. Journalistische Qualitätskriterien sind ein guter roter Faden, um Texte zu bewerten. Sie gelten für informative Texte, nicht für Prosa und Lyrik.

„Journalistische Qualitätskriterien“? Gibt’s das überhaupt, bei den vielen Tippfehlern in der Zeitung und auch im Internet?

  • Es ist wahr, über die Jahre haben Tipp- und Druckfehler in vielen Printmedien zugenommen. Die Erklärung: Immer weniger Menschen erledigen immer mehr Arbeit. Qualitätsstufen wie Korrekturleser werden eingespart. Doch das ist mit „journalistischen Qualitätskriterien“ nicht gemeint. Tippfehler gehören eher zur Form als zum Inhalt. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über die Qualitätskriterien, die in der Regel jedem informativen Text gut zu Gesicht stehen.

Also machen Sie jetzt Werbung oder wie soll man das verstehen?

  • In erster Linie verstehe ich mich als Professional Content Creator, also als Lieferant für echte Inhalte, echte Redaktion. Sollten Sie Interesse an einer lauten, bunten Werbekampagne mit dem Gesicht eines Prominenten haben, bin ich nicht der Richtige für Sie. Aber wenn es Ihnen um echte Botschaften geht, um verständliche und informative Beiträge und um den Nutzen Ihrer Zielgruppe – dann sprechen Sie mich an.
  • Gleiches gilt, wenn Sie die Kommunikationsarchitektur Ihrer Organisation verbessern wollen. Oder wenn Sie wissen möchten, wie Sie Journalisten und Multiplikatoren für sich begeistern können.

Ich will auch Journalist werden! Was muss ich tun?

  • Fangen Sie an. Am besten bei ihrem lokalen Blatt, bei der Tageszeitung, nicht bei einem Wochen- oder Anzeigenblättchen. Rufen Sie in Ihrer Lokalredaktion an, vereinbaren Sie ein Treffen und bestehen Sie darauf, dass Sie einen „Termin“ bekommen. Seien Sie nicht wählerisch, einer meiner ersten Termine für die WAZ Dortmund war eine PKW-Kontrolle der Polizei morgens um zwei auf der Autobahn... Gehen Sie zu dem Termin, schreiben Sie auf, was Sie zur Beantwortung der wichtigsten W-Fragen brauchen – Wer macht Was, Wann, Wie und Warum – und liefern Sie diesen Text in der vereinbarten Länge ab. Fordern Sie Kritik ein, fragen Sie Ihren Redakteur, was Sie besser machen können. Lesen und befolgen Sie „Deutsch für Profis“ von Wolf Schneider. Anschließend sehen Sie weiter – ich halte die Lokalzeitung nach wie vor für den besten Einstieg in den Journalismus.

Hören Sie mir auf mit Journalismus. Die sind doch eh alle gekauft, von der Pharmaindustrie, der Waffenlobby oder gleich von den Politikern!

  • Die Pressefreiheit ist in Deutschland gesetzlich geregelt und findet ihre Schranken im allgemeinen Persönlichkeitsrecht (z.B. Recht auf informationelle Selbstbestimmung), im Jugendschutz, im Recht der persönlichen Ehre und anderen, allgemeinen Gesetzen. Journalistische Berichterstattung ist gesetzlich geschützt – Journalisten haben ein Zeugnisverweigerungsrecht, dürfen ihre Informanten schützen, haben einen Anspruch auf zügige Bereitstellung von Informationen gegenüber Behörden und überhaupt Stellen, die durch Steuern finanziert werden.
  • Journalisten und Verleger haben also die juristische Freiheit, unabhängig zu berichten. Natürlich pflegen Verlage wirtschaftliche Interessen (im Gegensatz zu Landesrundfunkanstalten wie WDR oder NDR), ebenso wie die Journalisten selbst. Aber ihnen ist klar, dass sie an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen, sobald sie ihre Glaubwürdigkeit unterwandern – indem sie z.B. Gefälligkeiten annehmen. In meiner Arbeit bei der Tageszeitung (WR, WAZ) habe ich keine Einflussnahme festgestellt, und ich kenne auch persönlich keinen Fall. Natürlich kommt sowas immer mal wieder vor, aber von einer generellen Abhängigkeit zu sprechen, geht dann doch zu weit.
  • Medien sind immer nur so gut wie derjenige, der sie konsumiert. Wer die Fernbedienung in der Hand hat, bestimmt, was in seinen Kopf gespült wird: Trash-TV oder Tagesschau, Nachrichten oder Musikfernsehen, Dokumentationen oder Hollywood. Zu weiteren Fragen empfehle ich die Bundeszentrale für politische Bildung.

Wieso kann man "nicht nicht" kommunizieren?

  • Der Satz stammt von dem berühmten Kommunikationsforscher Paul Watzlawick (1921-2007). Natürlich könnte man zum Beispiel zum Vorstellungsgespräch gehen, die Arme verschränken, auf den Boden gucken und nichts sagen. So sendet man zwar keine verbalen Botschaften aus, dafür aber nicht-verbale: Ich möchte nicht mit Ihnen reden, mich interessiert der Job gar nicht. Menschen kommunizieren in jeder Situation. Auch Schweigen bedeutet etwas.

Ich dachte, das Zitat mit dem Hammer und dem Nagel stammt von Paul Watzlawick?

  • Tatsächlich wird dieses Zitat häufig dem österreichisch-amerikanischen Kommunikationsforscher Paul Watzlawick (1921-2007, u.a. "Kognitive Dissonanz") zugeschrieben. In Wirklichkeit gibt es aber viel mehr und frühere Quellen für dieses Zitat, zumindest sinngemäß. Der Psychologe Abraham H. Maslow benutzte es, ebenso wie eine Vielzahl von weiteren Wissenschaftlern.
  • In der Regel deutet das darauf hin, dass das Zitat schon seit längerem durch die Menschheitsgeschichte gereicht wird und so alt ist, dass keine exakte Quelle zugeordnet werden kann: klassischer "Volksmund".
Konzepte

Konzepte

Websites, Kampagnen, PR-Aktionen: Durchdacht von A wie Aktualität bis Z wie Zielgruppe.

Text

Text

Redaktioneller Text, informationsreich, verständlich, SEO-ready.

Beratungen

PR-Beratung

Pressemitteilungen selbst schreiben, richtig auf Anfragen reagieren, wie arbeiten Journalisten?

Websites

Websites

Basierend auf den erfolgreichsten Web-Techniken wie HTML5 und CSS3.