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PR-Texter

Die Story des Marktes

Text für Onlinemarketing suchmaschinenoptimiert schreiben

Zugegeben: ein Journalist ist weder Werbetexter im Onlinemarketing, noch SEO Texter oder Copywriter. Meine Ausbildung als Diplom-Journalist macht mich nicht zum Werbe-Fachmann.

Doch auf der anderen Seite würde eine Portion journalistischen Stils einigen Werbetexten ganz gut tun. Das kommt natürlich auf den Markt, die Branche, die Zielgruppe und das Angebot an. Kein Mensch erwartet Literatur, wenn er den Baumarkt-Prospekt aufschlägt.

SEO Text für Onlinemarketing

Das gilt erst recht für suchmaschinenoptimierte Texte. Natürlich können Sie den Google Keyword Planner bemühen, eine WDF-IDF-Analyse machen und einem Germanistik-Studenten zehn Euro pro Stunde bezahlen, damit dieser Ihnen suchmaschinenoptimierte Texte zusammenkloppt.

Aber: You get what you paid for. So sehen die Texte dann hinterher auch aus. Kein Kunde, Interessent oder Lead freut sich über ein Sammelsurium von billig zusammengeklebten Satzbausteinen aus dem Marketingbaukasten für Einsteiger und Ahnungslose.

Günstige Texte können sich zwar als wirtschaftlich erweisen - in einem Umfeld, in dem der Kunde nicht allzu kritisch ist. Wenn es nur um Traffic geht, kann das funktionieren. Die Interessenten landen auf Ihrer Landing Page. Doch was geschieht dann? Kann der Text nicht nur Google, sondern auch einen denkenden Menschen überzeugen?

 

Wie schreibt man einen Werbetext? Wie schreibt man eine Pressemitteilung?

Ich habe nie in einer Werbe- oder PR-Agentur gearbeitet. Das ist ein Vorteil, wenn man Texte mit echten Inhalten braucht. Ich erkenne einen schlechten Text, wenn ich ihn sehe. Aus meiner Sicht könnten sich viele Auftraggeber die Kosten für ihre Pressearbeit sparen, fehlt es doch vielen Pressemitteilungen schlicht an Gehalt, an Stil oder an den nötigsten Grundzügen der Seriosität.

Viele Hersteller oder Marketing-Fachleute sind so vom eigenen Angebot überzeugt, dass ihnen die kritische Sicht abhanden gekommen ist. Das führt zu selbstverliebten Blendwerken von Text, die kein Journalist mit der Kneifzange anfasst. Und auch die meisten potenziellen Kunden (oder Leads, um mal Marketingsprech zu bemühen) fühlen sich veralbert.

Mein Tipp: Je erklärungsbedürftiger, komplexer oder neuer das Produkt oder das Angebot ist, desto sachlicher sollten die Botschaften bleiben. Auch die SEO-Texte, Werbetexte, Pressemitteilungen und PR-Texte. Gerade die.

Wie schreibt man eine Pressemitteilung? Meine Tipps zum Thema.

Wie komme ich wirklich in die Zeitung? Was wollen Journalisten?

Es liegt in der Natur der Arbeit als Freier Journalist, im Arbeitsalltag PR-Fachkräften zu begegnen. Gelegentlich werde ich gefragt, wie Journalisten ticken; welche Tricks man anwenden muss, um es in die Zeitung zu schaffen.

Die Antworten, die ich gebe, sind immer die selben:

  • Wer macht was? Damit sollten Sie anfangen, klären Sie Ihre eigene Botschaft, denn das ist der Kern jeder journalistischen Nachricht
  • Danach erklären Sie das Wann, das Wie und das Warum
  • Jedes gestrichene Adjektiv ist ein Sieg
  • Journalisten sind Ihre Zielgruppe - schreiben Sie für Ihre Zielgruppe!
  • Verboten: Übermäßiges Jubeln, Namedropping, übermäßiger Fachjargon, unverständlicher Satzbau, Denglisch
  • Last but not least: Geben Sie Ihrer Zielgruppe etwas, womit sie arbeiten kann. In der Regel steht hinter jedem Journalisten die Redaktionskonferenz, in der er sein Thema verteidigen muss. Sie müssen die ganze Konferenz überzeugen, und letztendlich den Leser. Da kommen Sie mit den üblichen Werbebotschaften nicht weit, und persönliche Beziehungen helfen auch kaum weiter.
  • Ihr Vorteil, wenn Sie sich den Rahmenbedingungen der Zeitung oder eines anderen journalistischen Produktes anpassen, wenn Sie mit Ihrem Text, womöglich noch suchmaschinenoptimiert, den Journalisten Arbeit abnehmen statt mehr Arbeit zu machen: die Chance steigt, dass Ihr Text 1:1 gedruckt wird, denn der Sparzwang vieler Verleger hat die Qualitätsstandards der Redaktionen oft auf ein Minimum gedrückt.

 

 

An der Schnittstelle von PR und Journalismus können beide Seiten etwas lernen - die einen über einen lesefreundlichen und bunten Stil, die anderen etwas über den Unterschied zwischen echten Informationen und blumigen Worthülsen. Ich bin der Ansicht, dass beide Seiten am Markt ihre Berechtigung haben, es kommt halt auf die Zielgruppe an.

Buchen Sie keinen Werbetexter, wenn ein echter Journalist gefordert ist - und umgekehrt.

 

 

 

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