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metall - guillaume lebelt unsplash

Was zum Himmel bedeutet „Uub, Uut, Uuq, Uup, Uuh, Uus“?

Diese Glosse ist erschienen in der Westfälischen Rundschau am 9. September 2011

Ca, Zn, Na, Au.

Klingt kryptisch? Kennen Sie aber. Hundertprozentig.

Calcium, Zink, Natrium, Gold. Die Abkürzungen kommen im Periodensystem der Elemente vor. Das kennen Sie aus der Schule. Mir persönlich ist der naturwissenschaftliche Nutzen des Systems immer verschlossen geblieben, dafür öffnete sich ein Wunderland an fantastischen Welten vor meinem geistigen Auge. Zirconium, Tantal, Rutherfordium! Das klingt nach Kapitän Nemo, nach einer Reise zum Mittelpunkt der Erde, und wenn schon nicht dorthin, dann wenigstens in das verwilderte Labor eines fiebrig hantierenden Wissenschaftlers zur Jahrhundertwende.
Der vorigen.

Darmstadtium (Ds) ist ein sogenanntes Übergangsmetall. Was das ist? Keine Ahnung, es gibt jedenfalls jede Menge Übergangsmetalle, aufregend, jaja, ich sag’s doch! Im Übrigens finden sich im Periodensystem gar keine Vollblut-Metalle, es gibt nur Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, besagte Übergangsmetalle, Halbmetalle, Metalloide und, jetzt kommt’s, Nichtmetalle. Sehr schön sind auch die letzten Elemente in der Reihe, die mit den höchsten Ordnungszahlen: Uub, Uut, Uuq, Uup, Uuh, Uus, Uuo.

Letzteres steht für Ununoctium, ein künstlich erzeugtes Element, von dem insgesamt drei Atome nachgewiesen werden konnten. Eigenartig, zumal die Menschheit noch auf die Entdeckung eines Elements wartet: Vernunftium (Iq).

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